Template

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01.11.2009

Template

 

Oberflächen-Elemente, die Sie an mehreren Stellen Ihrer Anwendung verwenden, z.B. ein Suchformular, sollten Sie als Template konstruieren. Templates haben den Vorteil, dass Sie das entsprechende Modul nur ein Mal entwickeln sowie spätere Änderungen ebenfalls nur noch ein Mal im Template global durchführen müssen, anstatt an vielen Stellen Ihrer Anwendung. Dies gilt nicht nur für die Oberflächen-Komponenten, sondern auch für die Aktionslogik. Mit dem Einsatz von Templates sparen Sie sich nicht nur wertvolle Entwicklungszeit, sondern schließen zugleich eine erhebliche Fehlerquelle aus und Ihre Anwendung wird deutlich wartbarer. Darüber hinaus lassen sich Templates auch exportieren und somit häufig benötigte Anwendungsbausteine per Import in anderen Projekten wiederverwenden. 

 

Die Konstruktion eines neuen Templates ist einfach, denn ein Template funktioniert genauso wie ein Container. Nachdem Sie das Template auf die Arbeitsfläche eingefügt haben, können Sie beliebige GUI-Komponenten einfügen und diese wie gewohnt frei positionieren, layouten und mit Aktionen belegen.

 

Beim Einfügen eines neuen oder eines bereits existierenden Templates auf die Benutzeroberfläche, wird immer eine sog. Instanz des Templates erzeugt, vergleichbar mit einem Spiegelbild. D.h. auf der Benutzeroberfläche sehen Sie immer nur Instanzen eines Templates, während das Original immer nur als unsichtbares Template-Objekt im Speicher existiert. Sobald Sie nun Änderungen im Template, bzw. in einer Instanz vornehmen, wird dadurch das Template-Objekt im Speicher verändert, was wiederum dazu führt, dass alle Instanzen des jeweiligen Templates im gesamten Projekt aktualisiert werden. Die Aktualisierung erfolgt immer automatisch und in Echtzeit, sodass Sie sich nicht darum kümmern müssen.

 

Verwaltet werden Ihre Templates im eigens dafür vorgesehenen Werkzeugregister Templates, das Sie über das Menü Ansicht, Werkzeugregister aufrufen können. Um ein bereits angelegtes Template an einer anderen Stelle einzufügen, müssen Sie das Template nur mit Drag&Drop auf die Arbeitsfläche ziehen. Über die Eigenschaften können Sie einstellen, ob die Größe und Position des aktuell selektieren Templates nur für das aktuelle Fenster oder ob das Template im gesamten Projekt gleich groß und an derselben Position im Fenster sitzen soll.

 

 

 

Spezielle Eigenschaften des Templates:

 

Eigenschaft

Erklärung

Position, Größe

gültig für

Die Größe und die Position eines Templates kann wahlweise in jedem Fenster oder Dialog gleich oder unterschiedlich sein. Wenn Sie die Option Komplettes Projekt anwählen, werden alle bereits bestehende Instanzen dieses Templates im gesamten Projekt werden neu ausgerichtet.

 

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Spezielle Funktionen des Templates:

 

Funktionen

Erklärung

Template exportieren

Klicken Sie das Template im Register Templates mit Rechtsklick an und wählen Sie im Kontextmenü Template speichern/exportieren aus.

Template importieren

Klicken Sie im Register Templates mit Rechtsklick auf Projekt und wählen Sie dann im Kontextmenü Template importieren aus

Template entfernen

Klicken Sie das Template im Register Templates mit Rechtsklick an und wählen Sie im Kontextmenü Template löschen aus

 

Hinweis: Mit dieser Aktion werden alle Instanzen des jeweiligen Templates im gesamten Projekt unwiederbringlich gelöscht.

 

 

 

Hinweise:

 

Template nur 1 Mal im Fenster möglich: Templates können grundsätzlich nur ein einziges Mal in einem Programmfenster vorkommen. Eine Alternative wäre, das Template in ein neues Fenster einzufügen, welches Sie dann als Dialog aufrufen.

 

Template ohne Hintergrund-Design: Zu einem Template gehören ausschließlich die GUI-Komponenten, die sich im Template befinden. Der Template-Container selbst, sowie dessen Hintergrund-Design gehören nicht zum Template. Das Hintergrund-Design eines Templates kann dadurch in jedem Fenster individuell festgelegt werden. Um das Hintergrund-Design nicht in jedem Fenster erneut festlegen oder ändern zu müssen, können Sie einen Style als Hintergrund.

 

Funktionen im Template: Funktionen, die im Template global zur Verfügung stehen sollen, müssen Sie bei einer GUI-Komponente hinterlegen, die sich im Template befindet, nicht im Template-Container.

 

Tipp: Auch der Einsatz sehr großflächiger Templates ist kein Problem. Solange Sie nur die Komponenten im Template und nicht den Template-Container mit Aktionslogik belegen, kann man während der Laufzeit durch das Template hindurch klicken. Selbst Komponenten, die unter dem Template liegen, können dann Mausereignisse registrieren und Aktionen auslösen. Um trotz großer Templates im Entwurf noch vernünftig layouten zu können, können Sie das Template mit einem Klick auf das Symbols aus- und bei Bedarf wieder einblenden, was grundsätzlich mit allen Komponenten auf der GUI möglich ist.