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Fehlersuche mit dem Debugger |
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01.11.2009 Fehlersuche mit dem Debugger
Ein enorm wichtiges und zugleich komfortables Werkzeug für jeden Software-Entwickler ist der Debugger. Ein Debugger dient zum Aufspüren von Programmfehler. Mit dem Debugger können Sie Ihre komplette Programmlogik während der Vorschau Zeile für Zeile systematisch durchchecken, ob die jeweiligen Anweisungen nicht nur fehlerfrei ausgeführt werden, sondern ob auch die verwendeten Daten korrekt sind. Denn während der Laufzeit zeigt der Debugger alle benutzten Variablen und deren aktuellen Werte live an, u.a. Zahlen, Zeichenketten oder Objekte, und aktualisiert diese nach jeder Anweisung automatisch. Besonders praktisch ist, dass zudem auch die von Ihrer Anwendung benutzten Virtuellen Tabellen und die aktuell darin gespeicherten Datensätze nach jeder Anweisung live angezeigt werden können.
Im Code-Editor können Sie vor jeder beliebigen Anweisung einen Haltepunkt setzen, indem Sie die entsprechende Zeilennummer per Doppelklick anklicken. Im Debugger lässt sich die Vorschau nach einer Unterbrechung wahlweise in Einzelschritten, Anweisung für Anweisung fortsetzen oder bis zum nächsten Haltepunkt laufen lassen. Sobald ein Programmfehler auftritt, hält der Debugger die Vorschau an und gibt im rechten Bereich eine Fehlermeldung aus. Per Mausklick zeigt der Code-Editor dann auch gleich die entsprechende Codestelle an, sodass der Fehler ohne langes Suchen schnell beseitigt werden kann.
Für Programmier-Einsteiger ist der Debugger das perfekte Werkzeug, um sich vorführen zu lassen, wie ein Computerprogramm gewöhnlich im Hintergrund abläuft. Jeder Schritt, den das System ausführen muss, kann in Echtzeit mitverfolgt und analysiert werden. Auch für Entwickler, die sich in ein bereits existierendes XDEV-Projekt einarbeiten wollen, ist der Debugger eine große Hilfe, um die Gedankengänge des Vorgängers nachvollziehen zu können.
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